Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
speiteufel m.
speiteufel , m. 1 1) speiender teufel; als brunnenfigur: kaum hatte ich die angenehme, einseitige wärme im gesicht gespürt, so war auch schon dem meister das ganze fasz mit ruszfarbe über den kopf, wie eine mütze, gestülpt, dasz der kerl über und über troff, wie der speiteufel auf dem springbrunnen zu Nürnberg. J. Mosen (1863) 7, 139 . 2 2) name eines feuerwerkkörpers, aus zermalmtem, angefeuchtetem, zu einem teige gemachtem und zu einem kleinen kegel geformtem pulver bestehend. Campe ( auch sprühteufel, s. d. ): mit speiteufeln und musketenfeuer. J. Paul Hesp. 1, 87 ; weibliche unarten, über …