Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sottel n.
sottel , n. längliches ackerbeet; nebenform zu satel, sattel (2, c ), s. diese, theil 8, 1809. 1824 und Lexer handwb. 2, 613 : sotel, sottel, ein zinsbares stück acker, oder weinberg, oder wiese. Frisch 2, 288 c ; 'das sottel, ... ein nur in der landtwirthschaft einiger gegenden, z. b. in Thüringen, übliches wort, einen acker zu bezeichnen, welcher ungefähr zwey ruthen breit ist, übrigens aber so lang seyn kann als er will; zum unterschiede von einem strichel, welcher 1 ruthe, einer dreygerte, welche 3 ruthen, und einem gelenge, welches 4 ruthen breit ist. ' Adelung, ebenso Jacobsson 4, 170 b …