Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sommerwonne f.
sommerwonne , f. wonne, die der sommer gewährt, herrlichkeit des sommers, mhd. sumerwünne, -wunne. Lexer mhd. handwb. 2, 1300 , frühnhd. in leicht abweichenden formen: sô wê dir, sumerwunne! daʒ vogelsanc ist geswunden: als ist der linden ir loup. minnesangs frühling 37, 18 ; sumerwünne tuot mir wol. Walther 111, 1 ; wol dir sumerwunne! ich bin dem winder gram. Neidhart 14, 15 ; er ist komen wider mit gewalde, den der meye het vertriben. sumerwunne ist im entrunnen balde: der ist vor im niht beliben. Lichtenstein 507, 13 ; hin gegen des meien zît, sô got die sumerwunne gît, sô kument uns ander…