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slaan

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Eintrag · Mittelniederdeutsches Wb.

slaan stv.

Bd. 3-1, Sp. 254
slân (sclan, slaen, slain, slaan), seltener slāgen, stv., vereinzelt sw. Nbf.n (3. Präs. Sg. sleyt [sleit] *slecht [Bruns Lüb. Schonenfahrer 353] °slât [slaet, westl. Westf.] °slêt [schlet, sleet, westfäl.] °slācht [ostfries.], Imp. slâ [scla, slae] *slach; Prät. slôch [sloech, sloich] sluͦch, slōgen [sloͤgen, sloeghen, sloyghen], Konj. Prät. slȫge, slāgede [SL]; Part. Prät. [ge-]slāgen [-s[c]lag[h]en] °geslāget [Katara Kopenhag. Plenar 19]), A. trans. schlagen, I. mit lebendem Obj. 1. Schläge, Streiche versetzen, meist mit näherer Bestimmung (Werkzeug:) mit der hant, mit vü̂sten, mit deme stocke, der gêislen s., (getroffener Körperteil:) bî de tēne, in de wangen, tô den ôren s.; (Resultat:) blôt efte blâw, dôt, tô dôde s., nedder s.; als gerichtl. Strafe tô der stûpe (dēme kâke) s., oft in formelhafter Vbdg. mit anderen Verben rôpen s. ofte hârtōgen, stö̂ten ofte s., s. ofte tüchtigen. 2. als Formalhandlung (Rechtsrituell) tô ridder s. 3. Wunden beibringen, verletzen, (vor-)wunden ofte s. 4. tödlich treffen, totschlagen, niedermachen, zur Strecke bringen; mit kollekt. Obj. im Kampf erschlagen; — im Kampf schlagen, zurückschlagen, besiegen. 5. bildl. a) mit Gott als Subj.: Schlägen, Prüfungen aussetzen; vernichtend treffen; b) mit abstrakt. Subj. (dôt, sü̂ke:) hinwegraffen, Part. Präs. adj. „apoplexia eyn slande züke”; Verwünschungsformeln: sô slâ uns de ōlde mōrt, dat dî de donner slâ, dat vallent ȫvel slâ uns; Sprw. untriuwe sînen ê(i)gen hêren sleyt; c) von Naturgewalten (donner, hāgel, ērtbēvinge): schlagen, erschlagen, niederstrecken, bei sachl. Obj. (Gebäude, Feldfrüchte) einschlagen in, vernichten, niedermähen. 6. (Vieh) schlachten, auch mit näherer Bestimmung (Verwendungszweck:) in de kȫken (tô dēme markede) s. II. 1. mit innerem Obj. ênen slach (slēge) s. 2. mit Obj. des Resultates a) êne wunde s.; b) ênen kamp (strît) s.; 3. mit Obj. der Strafkategorie (êne) vȫrsâte s. III. mit sachl. Obj. 1. schlagen, Schlag führen auf, de bülgen s. rudern; adv. Vbdgg. zur Bezeichnung des erreichten Zustandes: entwê(i), (in stücken) s. entzweischlagen, zerschlagen, (Gliedmaßen) durch Schlag, Hieb brechen, durchschlagen, (vü̂r) ût s. ausschlagen, durch Schlagen löschen. 2. schlagend bewirken, hervorbringen vü̂r s., wāter s. (ût dēme stê[i]ne). 3. schlagend bearbeiten, verarbeiten, formen, herstellen, gewinnen, von verschiedenen Techniken: []a) (Metallgewerbe:) kopper (îsern, missinc) s. flach, zu Blech schlagen; golt (sülver) s. in Blattform, zu Folie verarbeiten; schmiedend formen, geslāgen tēnen vāte, slāgen gôt, tôsāmende s. zusammenhämmern, schweißen; b) (Weberei:) wullen s. Wolle auf der Horde mit dünnen Stöcken schlagen um sie von Unreinigkeiten zu befreien, bei den Hutmachern auch vom Durcheinanderschlagen, Verfilzen der Wolle mit dem Fachbogen; die Kette aufziehen, wulle tô warpe s., den Schußfaden in den Aufzug, die Kette einschlagen, den wēvel s. (in), dat lāken (vul) s. beim Weben den Einschlagfaden mit der Kammlade an das schon gewebte Stück schlagen damit ein festes Gewebe entsteht; c) (Reepschläger:) touwe (kābele, trossen, rê[i]pe) s. durch Zusammenwinden, -schlagen der Stränge (drât, gārn) Seile herstellen, auch gārn tô kābelen s.; d) (Maurer:) Kalk s. Kalk bereiten, d. i. Kalk mit Sand mischen, auch sant in den kalk s., s. V 1 b; e) (Ölschläger:) ȫlie s. durch Schlagen, Pressen der Ölsaat Öl gewinnen; f) (Münze:) penninge (gelt, münte) s., auch mit dem Obj. der Geldsorten blafferde (drê[i]linge, scherve u. ä.) s. münzen, prägen; g) als Ausdruck der Landwirtschaft kōrn s. Getreide dreschen, vlas s. den Flachs durch Schlagen mit dem Flachshammer weich machen; schlagend, hauend ernten, nȫte, höü s. Heu mähen; h) (Speisebereitung:) schlagend verrühren, binden, schäumen, spez. von Eiweiß. 4. durch Einstich, Einschlagen (der Fliete) öffnen, ritzen, de âderen s., auch c. D. p. 5. (Weg) bahnen, brechen, übertr. ênen wech s. Mittel und Wege schaffen. 6. (Deicharbeit:) mit Erde füllen, stopfen, dichten, den kolk (dat dêp) s. 7. durch Einschlagen von Pfahlwerk errichten, ziehen, a) ênen tûn s. spez. von Fischzäunen, ên wēre (ênen wēren) s.; b) vom Aufschlagen unfester Bauten ên paulûn (telt) s., spez. von Schanzwerken, ên blokhûs (korfhûs) s., übertr. vom Aufschlagen eines Heerlagers: dat hēr s. das Heer lagern lassen. 8. durch Schlagen, Anschlagen zum Tönen bringen, a) (Glocke:) de klocke s. die Glocke läuten, spez. de klocken tô storme s. Sturm läuten; b) von Musikinstrumenten: de lûte s., de orgel s. auf der Laute, der Orgel spielen; c) de trumme s. die Trommel rühren, trommeln. — Auch mit Obj. des Resultates a) (Glocke:) ave maria (pro pace) s., spez. vom Stundenschlag sesse (elven u. ä.) s.; b) (Trommel:) allarm s., ên veltgeschrey (ênen rey) s. 9. von Figuren, Formen ênen krê(i)te s. einen Kreis schlagen. 10. rechtl. (Mobilien, Immobilien:) tô dēme sticken s. subhastare, gerichtlich versteigern. 11. in stark abgeblaßter Bedeutung Verträge, Bündnisse durch gegenseitiges []kommenÜbereinkommen (mit êneme) schließen, vrēde (vorbüntnisse, lofnisse) s., Kauf abschließen kôp (winninge) s., Versammlung abhalten ên dinc s. IV. durch Schlag, Stoß, Schub, kräftigen Druck bewegen, de schîve s. die Scheibe (im Spiel) schlagen, (Sturm:) dat schip s., übertr. (de) klinken s. (eig. die Türklinke herunterdrücken) von Haus zu Haus ziehen, herumlungern, faulenzen; meist mit adv. Bestimmung der Art und Weise oder der Richtung, de banner lôs s. die Fahne entrollen, dat venster dāle s. den Fensterladen herunterklappen (zum Warenverkauf); (Schmutz, Abfall:) tõ hôpe (tõsāmende) s. zusammenfegen, aufhäufen (und abfahren). V. mit präpos. Vbdg. 1. durch Schlagen, Stoßen, Einschlagen, Auftragen, Bewerfen fest an eine Stelle bringen, an einem Ort anbringen, z. B. als techn. Verfahren s. an (in, vȫr, ümme, up) c. Akk. a) c. A. p. an dat (ên) crü̂ce s. an das Kreuz nageln, kreuzigen; in stöcke (îseren) s. gefangen setzen; b) c. A. r. festmachen, befestigen, annageln; als techn. Vorgang: lö̂de in de büssen s. Kugeln in die Geschütze stoßen; (Tuchbereitung:) (lāken) an de rēme s. in den Rahmen spannen; tê(i)ken vȫr dat lāken s. das Siegel, Gütezeichen an das Tuch heften, (Lederschneider:) lēder in harnesche s. Harnische mit Leder ausschlagen, füttern; (Maurer:) lê(i)men (darrich) s. up (Wände, Flechtwerk) mit Lehm (Schlamm) verputzen. — s. ümme schlagen, wickeln um, spez. als Umschlag, Verband legen um; s. in (Bestandteile einer Masse, Speise) schlagend mischen unter, versetzen mit sant in den kalk s., sucker in den wîn s.; c) von Raubtieren (mit dem Mittel als Obj.:) de tēne (vö̂te) s. in (an) durch Biß (Tatzenhieb) schlagen. 2. durch Schlag, Stoß, kräftigen Antrieb, auch als Arbeitsvorgang wohin bringen, befördern, wobei der Akzent stärker auf der Bewegung liegt (ohne daß die Abgrenzung zu V 1 in allen Fällen gleich scharf ist), a) von einfacher schlagender oder auf ein Ziel gerichteter Bewegung, den dûmen an dat bêr s. (um das Bier zum Schäumen zu bringen), bildl. de nēse in mannich hûs s. die Nase in anderer Leute Angelegenheiten stecken, herumschnüffeln; Rda. in den wint s. in den Wind schlagen, mißachten; b) nautisch: s. an (in, tēgen) (Schiff:) treiben, verschlagen nach; c) (Ware, Handelsgut) s. in bringen, einladen, einlagern in; verpacken, unterbringen in; (Schiffsladung) s. över in umladen, umschlagen; s. up laden, schaufeln auf, drek up den wāgen s.; (Fleisch, Fisch) einlegen in, in solt s. einsalzen, in wāter s. in Wasser legen, wässern; (Speise) in dat lîf s. zu sich nehmen, sich einverleiben; (Flüssigkeiten) s. up (in) gießen, []schütten auf, über, sprengen, spritzen auf, in, wāter mit dö̂ken vȫr dat hö̂vet s. nasse Umschläge machen, vgl. auch V 1 b; d) (Vieh) s. up (in) auf die Weide, in die Mast (up de grāsinge, dat stoppel, in dat gras) treiben; e) s. dörch schlagend treiben durch, ênen pâl dörch dat lîf s.; (breiige Masse) durch ein Sieb pressen, durchrühren, vgl. dör(ch)slach; f) s. van schlagend, schüttelnd entfernen von, den stof van den vö̂ten s.; übertr. (Mobilien, Immobilien) losschlagen, sich entäußern von; c. A. (eines lebenden Wesens) vertreiben, verjagen von, den wulf van den schâpen s., c. A. p. verstoßen, spez. aus der ehelichen Gemeinschaft; mit abstrakt. Obj. (Gemütsbewegungen, Affekte) von sich abschütteln, überwinden. — s. ût hinausjagen, -treiben; schlagend hervorbringen aus, treiben aus, vü̂r ût dēme stê(i)ne s., vgl. auch III 2; mit abstrakt. Obj. gewaltsam, bewußt entfernen aus, verdrängen (Gedanken, Sorgen) ût dēme herten (den sinnen) s. 3. in Bezug auf bestimmte körperl. Bewegungen, Haltungen, Gesten im Sinne von: legen, richten, wenden, de hant s. an, übertr. Hand legen an, sich (eines Dinges) bemächtigen, bildl. de hant an de plôch s. (nach Luc. 9, 62) ein Werk beginnen, angreifen; de hende vȫr sik s. als Geste der Höflichkeit, des guten Benehmens; de bê(i)ne tô der ērden s. sich niederwerfen; dat hö̂vet tô der ērden s. den Kopf senken als Zeichen der Scham;° (Nowgorod:) sîn hö̂vet s. vȫr sich mit untertäniger Bitte verwenden für, êneme dat hö̂vet s. tô (vȫr) in Untertänigkeit, Ergebenheit jem.n bitten um (jem.m danken für), vgl. auch hö̂vet und °hö̂vetslânt. — de ôgen s. an (tô, up) die Augen, den Blick richten auf, bemerken, beobachten; mit abstrakt. Obj. (de) achte s. up die Aufmerksamkeit richten auf, achten auf. 4. übertr. von Vorgängen auf rechnerischem Gebiet: verrechnen, werten, taxieren, s. an in Anschlag bringen, s. jēgen verrechnen gegen, s. up als Belastung, Zahlung legen auf, umlegen auf; aufschlagen auf, hinzurechnen zu; s. under sik bei Seite schaffen, unterschlagen. — in sîne nut s. sich als Nutzen anrechnen, sich zum Nutzen wenden, in den kummer s. beschlagnahmen. — s. vȫr werten, taxieren für, vȫr nichtes s. für nichts, für unwert ansehen, mißachten. B. intrans. I. (z. T. ausschließlich mit näherer Bestimmung durch präpos. Vbdg. oder Adv. zur Angabe von Art und Weise, Zweck, Richtung) 1. mit pers. Subj. Schlag, Streich, Hieb versetzen, vȫr unse borst s. als Zeichen der Reue, in de hant s. zur Besiegelung eines Kaufes; Schläge austeilen, schlagend strafen; von Kampfhandlungen: s. an (up) angreifen, losschlagen auf, up de vērsen s. c. D. p. in die Flucht schlagen. 2. mit Gott als Subj.: Plage, Strafe, []salsschlägeSchicksalsschläge senden. 3. von Naturgewalten: (hāgel) s. nâ vernichten, zu Boden schlagen, bildl. vom Wind: „wenn uns de kole nordenwint üm beide lenden schleit” (Lauremberg ed. Lappenberg 150). 4. (Tiere:) mit der Tatze, Pranke schlagen, spez. Pferde: mit den Hufen schlagen, achterût s. 5. Schlachterhandwerk ausüben, schlachten, auch mit Angabe des Zweckes: in den scharne (zum Verkauf auf dem Markt) s. II. 1. mit pers. Subj. in bestimmter Weise schlagen auf, gegen, up den ambult s.; bes. von Techniken oder Fertigkeiten, in der münte s. lâten prägen, münzen lassen, (Bergbau:) in dat velt s. anfangen zu schürfen, Schacht, Grube senken, vgl. inslân; (Musikinstrumente:) spielen, bei Angabe des Instrumentes up mit folgendem Dat. oder Akk.: up der lûten (der orgel), up de harpe s.; drîn s. drauflostrommeln; (Glocke:) anschlagen, an (in) de klocken s. 2. mit sachl. Subj., Mechanismen, (Uhr:) schlagen, die Stunde anzeigen; (Waage:) ausschlagen, den Stand anzeigen. III. 1. mit sachl. Subj. in schlagender Bewegung sein, a) bewegt werden (schip:) hen unde wēder s., spez. von lose hängenden Dingen, schlagen, schwingen (an, gegen); s. wente reichen bis, de vlechten slât wente up den gördel; übertr. entwey s. sich zerschlagen (Versammlung); b) Bewegung ausführen, (Fische:) sich werfen, schlagen, springen; c) rhythmisch schlagen, klopfen, (Blutkreislauf:) de dünninge (âderen) slât. 2. sich von einem Punkt aus auf etw. hin bewegen, a) mit pers. Subj. Richtung nehmen, ziehen s. in (tô, ût), tô lande s. heimkehren; mit Betonung des Gewaltsamen: einfallen (in), brechen durch (dȫr), herfallen über (ȫver), sich Zugang verschaffen, sich durchschlagen, drängen, eilen zu (tô); übertr. nâ (tô) dēme ende s. dem Ende zueilen, Ende, Schluß machen mit, auch unpers. it sleyt tô (êneme) ende; b) mit sachl. Subj. (Schiffe, schiffbrüchiges Gut:) an (in) den (dat) strant s., an lant (tô lande) s. stranden, an Land treiben; unter Betonung des Jähen: s. van herunterschlagen, stürzen von; s. ümme umschlagen, (Schiff:) kentern. 3. mit sachl. Subj.: von einem Punkte sich ausbreiten, (bülgen, vlôt:) schlagen, strömen, sprudeln; (vlamme:) in die Höhe schlagen, züngeln; rôk (Dampf, Rauch): s. an schlagen, dünsten gegen; (swel:) inwārt s. nach innen schlagen. — °bildl.: ausgehen, ergehen: „dat (swert) ys dat ordel dat vß synem munde sleyt” (Apok. 72); übertr. s. nâ arten nach, gleichkommen, sich in gleicher Weise entwickeln wie, s. tô sich kehren, wenden zu tô bēteringe s., van der hant s. mißglücken; von Eindrücken: êneme under de ôgen s. jem.m bewußt werden, etw. an sich erfahren, []erleben, psychisch von lebhafter Empfindung: êneme sleyt de sin van jâmere. IV. 1. rezipr. sik s. sich schlagen, sich prügeln, handgemein werden. 2. mit refl. Obj. a) pers. sich (selbst) schlagen, sich einen Schlag versetzen, sik vȫr de borst s. als Geste der Reue (vgl. B I 1), sik vȫr, up den munt s. als Geste der Selbstbezichtigung; b) (von lose hängenden Gegenständen:) sich verfangen, sich verwickeln (ȫver, ümme). 3. refl. in eine Schlägerei verwickelt sein a) mit Angabe des Gegners sik s. mit c. D. p.; b) mit Angabe des Zweckes sik s. ümme c. A. des Kampf-, Streitobjektes; Verwünschungsformel: dâr slâ sik de dü̂vel (dat vallent ȫvel) ümme. 4. refl. als Bewegungsvorgang a) (Fische:) sik s. sich werfen, schlagen, springen (s. a. III 1 b); b) pers. Subj. mit adv. Bestimmung sik nēder s. sich niederlassen; mit präpos. Vbdg. sik s. an sich begeben zu, sich jem.m anschließen, sik s. van sich wegbegeben von; übertr. sik in handel (in de sāke) s. sich mischen in, als Vermittler auftreten, sik s. tô c. Inf. sich entschließen zu. V. Part. präs. adj. slânde sü̂ke „apoplexia”. Part. prät. adj. 1. durch Schlag, Stich beigebracht, geslāgene wunden. 2. (Vieh:) geschlachtet. 3. in techn. Bedeutung (vgl. A III 3) (Metallgerät:) geschmiedet, gehämmert, slāgen gôt; plattgeschlagen, in Blatt-, Plattenform, slāgen golt (silver); geprägt, gemünzt, slāgen gelt; fest gedreht, zusammengeschlagen, slāgen werk Tau-, Trossenwerk, Seilwerk. — Part. prät. subst.
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    Mittelniederdeutsch
    slaanst. V.

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    slaan , st. V. Vw.: s. slān (1)

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Cotta, M. (2026). „slaan". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 15. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/slaan/mnwb?formid=S04919
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Cotta, Marcel. „slaan". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/slaan/mnwb?formid=S04919. Abgerufen 15. May 2026.
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Cotta, Marcel. „slaan". lautwandel.de. Zugegriffen 15. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/slaan/mnwb?formid=S04919.
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