Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sinneseindruck m.
sinneseindruck , m. : durch keinen sinneseindruck kann so schnell und so unmittelbar auf stimmung, ermunterung und regulirung der lebensoperation gewirkt werden, als durch musik. Hufeland makrob. 2, 260 ; sie vermischte die sinneseindrücke in ihren reden auf die seltsamste weise, sodasz sie von tönen behauptete, sie sähen rot oder blau. Ludwig 2, 581 ; auf der bühne vergessen wir immer die handlung über dem menschen, weil jene nur in unserm gedächtnisse, dieser aber unsern leiblichen augen lebendig ist, und weil die sinneseindrücke weit stärker sind, als die vorstellungen der phantasie. 5, 490…