Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
siek m.
siek , m. sumpfige niederung, ein nd. wort, sîk, besonders in flurnamen. Schambach 192 a , siek grasstreife, rain zwischen äckern Klein 2, 155 , ebenso Jacobsson 7, 349 a ; nhd. bei Stieler 1654 verzeichnet: siek, der, est locus depressus, et aquosus, unde volunt dici Sicambros u. s. w. so schon mnd., s. Schiller-Lübben 4, 206 b : gefragt, wehm die herstrassen von den sieben Soden biss in die tieffen siecke auff die brücken vor Reppenstedt zustehe? Grimm weisth. 3, 227 ( Solzhausen bei Lüneburg, vom j. 1577); vor dem Siecke uf über den Hauweg. 303. ostfries. auch sieke, f., s. das. 3. es ist j…