Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
seldengut n.
seldengut , n. kleines, nicht selbständiges ländliches anwesen, auch söldengut. vgl. das erste selde: item es sind auch gute zu Heydenfeld, die sind auch genannt seldengut; die zinse, die daruff gefallen, soll man nehmen nach Würtzburger wehrunge. weisth. 3, 563 ( Franken, v. 1420); auch ( auszer dem zu liefernden getreide ) so sollen der obgenannten unser herrschaft ( den grafen von Wertheim ) alle jahre von den obgenannten siben guten und seldenguten daselbst uff s. Martins tag zu zinss werden dritthalben pfund Würtzburger werunge, und uff s. Walpurg tag alle jar zwey pfund derselben wehrung…