Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
selbstgefälligkeit f.
selbstgefälligkeit , f. , gewöhnlicher für selbstgefallen (1), s. Adelung : ( indessen ) hatte jeder zuhörer raum genug an sich selbst zu denken, und ganz sachte aus der demuth, zu der er sich noch vor kurzem geneigt fühlte, zu einer glücklichen selbstgefälligkeit empor zu steigen. Göthe 18, 245 ( W. Meister 3, 2); seine schöne gestalt hätte noch mehr eindruck gemacht, wenn sein ganzes wesen nicht eine art von selbstgefälligkeit gezeigt hätte. 19, 276; dasz die verfasser, obschon mit miszbilligung, doch auch zugleich mit einigem behagen von ihren fehlern sprechen, und in ihre reue sich immer e…