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seifaro

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EWA
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Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)

seifaro

seifar²AWB adj. subst., in Gl. 4,240 Anm. 8
(13. Jh., obd.) und in der Hs. Schlettstadt 7 (1.
Viertel des 12. Jh.s, wohl alem.; vgl. O. B.
Schlutter, JEGP 20 [1921], 387): ‚Dummkopf;
bavosus, stultus‘. Das Wort ist wahrscheinlich
eine Rückbildung aus einem denom. Verb zu
seifar¹ (s.d.; vgl. auch Heidermanns, Et. Wb. d.
germ. Primäradj. 460). Das Verb ist im Ahd.
nicht bezeugt, doch als mndd. sēveren ‚sabbern,
geifern‘ und nhd. seifern ‚dss.‘ fortgesetzt. –
seifaroAWB m. (?) n-St., in Gl. 2,392,5 (Hs. der 2.
Hälfte des 11. Jh.s, Zeit der Gl.einträge unbe-
kannt, obd.). 768,11 (10. Jh., wohl obd.):
‚Schaum; saliva, vimen‘. n-stämmige Neben-
form zu seifar¹ (s.d.). – Splett, Ahd. Wb. 1, 802;
eKöbler, Ahd. Wb. s. vv. seifar², seifaro; Schütz-
eichel⁷ 275; Starck-Wells 513 f.; Schützeichel,
Glossenwortschatz 8, 139.
855 Zeichen · 56 Sätze

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    seifaro

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA) · +1 Parallelbeleg

    seifar²AWB adj. subst., in Gl. 4,240 Anm. 8 (13. Jh., obd.) und in der Hs. Schlettstadt 7 (1. Viertel des 12. Jh.s, wohl…

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