Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
seebaum m.
seebaum , m. 1 1) auch seeschlagbaum, schlagbaum, der die einfahrt in einen hafen von der see sperrt. Adelung. Jacobsson 4, 118 b . 2 2) in eigenthümlicher poetischer verwendung in folgender stelle: nicht ein flügelschlag ging durch die welt, still und blendend lag der weisze schnee ... keine welle schlug im starren see. aus der tiefe stieg der seebaum auf, bis sein wipfel in dem eis gefror: an den ästen klomm die nix herauf, schaute durch das grüne eis empor. Keller 9, 74 (' winternacht ').