Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
schwofen
schwofen
Schwof m. ‘anspruchsloses öffentliches Tanzvergnügen’. omd. Form, die wohl an mhd. sweif ‘schwingende Bewegung, Gang, Umgang’ anknüpft (s. Schweif; dessen Gebrauch im Sinne von ‘Schwanz’ ist den omd. Mundarten fremd), wird seit etwa 1825 durch Studenten der Universitätsstädte Ostmitteldeutschlands verbreitet. Dazu schwofen Vb. ‘ein Tanzfest besuchen, dabei tanzen und sich vergnügen’ (19. Jh.).