Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schwirben verb.
schwirben , verb. wischen, fegen führt Campe nach Fulda als ein veraltetes wort an. es müszte, wenn der infinitiv nicht falsch für schwerben angesetzt ist, eine schwache, gleich dem vorigen zu dem ausgestorbenen swerben gehörige bildung sein. sichere belege sind nicht vorhanden. angezogen werden darf jedoch die folgende stelle wil ainr denn guoten saffran von Ort oder von Tuschan, den kan er im wol dar schiben, den bœsen dahindan, den guoten lan bliben; der ist geswirpt und gesalbot. des teufels netz 9879 , wo geswirpt vielleicht ' geschmiert ' bedeutet. Lexer mhd. handwb. 2, 1381 erklärt es a…