Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schwindelei f.
schwindelei , f. das schwindeln, schwindelhaftes handeln, gleichbedeutend mit schwindel 3 ( b ) und besonders für den wenig gebräuchlichen plural von schwindel eintretend; bei Adelung zuerst verzeichnet, nach Campe ' das verfahren eines schwindlers, da er unausführbare, unüberlegte und täuschende entwürfe, pläne, vorspiegelungen macht ', jetzt meist mit dem sinne des betrügerischen: die neigung zu diesem mädchen half mir die schwindeleyen ( flunkereien ) des bruders übertragen, der nicht immer in seinen gränzen blieb. Göthe 24, 146 ; dabei soll er sich auf sein litterarisches alter stützen, er…