Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schwerack m.
schwerack , m. , mit dem ton auf der zweiten silbe, in Baiern ein mildes schimpfwort ohne jetzt klare bedeutung, meist gegen kinder und junge bursche gebraucht. Schm. 2 2, 646. als österr. verzeichnen Klein 2, 150 und Castelli 253 schwerack, schwerak in der bedeutung ' possenhafter mensch '. verglichen wird bei Schmeller a. a. o. russ. swerók, kleine bestie, böhm. ĉtwerák, schlauer mensch, lustigmacher, schurke. ähnlichen sinn wie das letztere scheint schwerack, schweragck, schwarack in den folgenden belegen aus älterer sprache zu haben: pantzerflicker, schweragcken, bottenleuffer, postillion …