Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schunkel f.
schunkel , f. schaukel. vielleicht entstanden durch nachträgliche nasalierung aus schuckeln, s. dieses und schaukel ( theil 8, 2345), doch wäre auch zusammenhang mit dem gleichbedeutenden thür. schumpel ( s. daselbst 3 und schumpeln 2) denkbar. es findet sich nur in einigen neuern mundarten, besonders thür.-obersächs., s. Hertel sprachsch. 222 . Jecht 100 b . Liesenberg 210 . Albrecht 207 b . Anton 4, 9 . sonst vereinzelt im nd. Danneil 189 b . selten in der litteratur: ich hatte eine frau, die macht es ebenso, darnach band ich sie an einen strick und hieng sie an einen baum, und liesz sie in …