Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schüppchen n.
schüppchen , n. 1 1) deminutiv zu schuppe, f.: wenn ich an demselben pflanzenstengel erst rundliche, dann eingekerbte, zuletzt beinahe gefiederte blätter entdeckte, die sich alsdann wieder zusammenzogen, vereinfachten, zu schüppchen wurden und zuletzt gar verschwanden. Göthe 58, 104 ; der sehr lange schwanz ( des schwimmbeutlers ) ist blos an der wurzel kurz und dicht behaart, im übrigen mit verschobenvierseitigen schüppchen bekleidet. Brehm illustr. thierleben 2, 23 . 2 2) deminutiv zu schuppen, m., mhd. schuppechen, tuguriolum: edificium quod ein schuppechen dr. quelle bei Scherz-Oberlin 145…