Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schroffe m.
-schrofe , schroffe , m. , mit einfachem f älter, länger gehalten im schweizerdt. 1) zu tage tretendes felsgestein, felsenabsätze, spitze hervorsehende steine: über manegen steinschroven (: hoven) sint sie dâ her ab gevarn Seifrid Helbling 1, 448 Seemüller; da gibt die Theresia ein barfüszerin ab, verletzt aber mehrmahlen die unschuldige füsz an den unhöflichen stainschroffen Abr. a s. Clara Judas 4, 164 ; ein bach ..., der aus einem romantischen tobel kömmt, wo er über steinschrofen daherrauscht U. Bräker sämtl. schr. (1789) 1, 277 ; auch felskegel: das stettlein Brägenz hat auff einem hohen …