Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schrock m.
schrock , m. 1 1) sprung, risz, vergl. schrack 2, schreck, schrick: alles ist glücklich angekommen und der topf war so tüchtig eingedrängt dasz nichts ausgelaufen war, ob er gleich einen schrock bekommen hatte. Göthe an Zelter 117 ( briefw. 1, 294). so auch in Altenburg Albrecht 206 b . 2 2) im österreich. für schreck, schrecken ( s. d. ), so in Wien schrok'n Hügel 144 b , kärntn. schrock, schrockn Lexer 226 . ganz vereinzelt in der litteratur: weilen sie in unserm Taxa niemal gewesen, und also nach eygner erkanntnusz sie nit gewust in diesen gähen schrocken, wohin sie sich verlobt. Abr. a S. …