Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schrill adj. und adv.
schrill , adj. und adv. , von ton und stimme, acutus, acer; mundartlich niederdeutsches wort, erst seit dem 18/19. jahrh. in die schriftsprache verpflanzt, noch Campe hat es nicht verzeichnet, dafür aber das unserm schrill zu grunde liegende niederdeutsche schrell in der bedeutung scharf vom schalle und geschmacke, trocken vom holze ( besonders im osnabrückschen ), dann auch trocken, rauh im halse; form und bedeutung entnahm er dem brem. wörterb. 4, 694, und Strodtmann 206 ; von neueren verzeichnet es ten Doornkaat Koolman 3, 146 b als schrel, schrill, scharf, laut und durchdringend tönend, sc…