Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schreimann m.
schreimann , m. ausdruck der älteren rechtssprache: ist daʒ ein man wunt wirt bynnen wichbilde unde schriet daʒ gerufte ( den notschrei, zur versammlung der nachbaren und ergreifung des übelthäters ), unde vehet her den man, unde brenget en vor gerichte mit handhafter tat, unde hat her des sine schreiman selp sebent. sächs. weichbildrecht p. 25. es sind also zeugen und helfer bei der klage; plural auch schreileute: noch demmole das der cleger den man in hanthafftiger tat mit geruffte unde geczugnisse syner schreylute vor gerichte nicht brocht hat. Behrend Magdeburg. fragen 3, 2, 1 . Frisch 2, …