Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schoband m.
schoband , m. abdecker, schindersknecht, henkersknecht, mnd. schobant, s. Schiller-Lübben 4, 107 a ; aber auch in hochd. quellen norddeutschen ursprungs; so führt Frisch 2, 218 a aus einer Lübecker chron. u. a. an: es stach sich einer die kehle ab, und der schoband führte ihn aus der stadt, und begrub ihn uf der schobands-kuln; ferner: das benimt ihm nieman, als der schobant. Eiselein 554 . versuch einer erklärung s. nd. korrespondenzbl. 9, 73.