Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schnopern verb.
schnopern , verb. von thieren, riechend spüren ( vergl. schnuppern): die hunde schnopern. Steinbach 2, 482 ; schnopern, hittire, wie die hunde, wann sie nach etwas mit winseln spühren. Frisch 2, 217 a , vgl. Schröer 203 b ; wobei das nagen als ein schnoperndes vorkosten .. zu betrachten ist. Göthe 55, 322 ; von menschen: er schnopert was er schnopern kann. 'er spürt nach Jesuiten'. 12, 227 . herumschnopern: du siehst, dasz ich wieder an der gränze deines reiches herumschnopere. Göthe an Zelter 321 , s. auch beschnopern theil 1, sp. 1589. nd. snopern sowie das einfache snopen haben die bedeutun…