Hauptquelle · Rheinisches Wb.
Schnippe I
Schnippe I das Wort, zu ursprüngl. ostmd. aufschnüppen »die Luft heftig durch die Nase ziehen« (s. rhein. schnuppen ), u. zu schnüppig, nach dem Lautstand rhein. wohl auch zu schnippen »schnellen« stellbar, vgl. auch mnd. snippe, nord. snip »Spitze, Schnabel«, ist als -ip, selten -e- Rip n. einschl. Malm , Schleid , Ahrw , rrhn. n. Neuw-Linkenb , Altk-Bachenbg allg., nach N. noch in Eup , Erk , Grevbr , Kref-Stdt (-e), Geld-Schravelen (-e-), nach O. als -ipə in Waldbr , Gummb-Drabenderhöhe , nach Süd verstreut im Mosfrk als -ep in May , Kobl , Koch , Daun-Jünkerath , Bernk-Neumag , Wittl-Eisen…