Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schlummerduft m.
schlummerduft , m. duft, der zum schlummer reizt: ein unsichtbarer regen von schlummerdüften stärkt der schönen dulderin matt schlagend herz, und schläft den äuszern sinn unmerklich ein. Wieland 23, 170 ; zauber sprühn aus ihren blicken; und ein weicher schlummerduft trägt ein taumelndes entzücken um sie her im hauch der luft. Tiedge Urania (1801) 203 ; wollt nun auch in der welt voll schlummerdüften zwei augen, die ihr mein seid, zu euch thun! Rückert (1882) 5, 82 ; die kräfte, die das herz gesogen im schlummerduft, will es dir weihen treu und bieder im morgenlicht. 5, 247 ; schlummerduft-ums…