Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schluft f.
schluft , f. , zu schliefen gehörige bildung, mhd. sluft mhd. wb. 2, 2, 408 a . Lexer mhd. handwb. 2, 990 . aus diesem schluft hat sich das schriftdeutsche schlucht entwickelt ( s. dieses ) und das ältere wort verdrängt; Frisch 2, 202 b kennt schluft nur aus der älteren sprache. Adelung verzeichnet es als landschaftlich. in mundartlichem gebrauche erhielt sich das wort hier und da lebendig. Jecht 96 a . Liesenberg 196 , zum theil in besonderer anwendung: z. b. für die hohlen stellen im gebackenen brote Jecht a. a. o. ebenso in technischer anwendung: bei den ziegelbrennern der raum zwischen zwe…