Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schleiszhanf m.
schleiszhanf , m. hanf, der bei der verarbeitung geschlissen wird, vgl. schleiszen II, 1, d: geschweige jetzt der gewaltigen säuler ( seile ), die aus meinen cammeraten, den anderen hanffstengelen, daraus man schleiszhanff machte, zugerichtet wurden. Simpl. 2, 181, 22; der schleiszhanf wird, nachdem er gehörig reif, ausgezogen und in bündel gebunden ist, auf einer wiese zum rösten .. ausgebreitet und nach vollendetem rösten nach hause ins trockne gebracht, wo man alsdann den bast abzieht. Metzger landwirthschaftl. pflanzenkunde 1, 381 , im gegensatze zum spinnhanf: man säet den ( hanf- )samen …