Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschschleipef.
Grimm (DWB, 1854–1961)
schleipe , f. , bei Oken 3, 192 bezeichnung einer zunft der algen, adermoose, tremellinae.
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modern
DialektSchleipe
Rheinisches Wb.
Schleipe -Ep, Pl. -bə Allg.: 1. a. schlittenartiges Gestell, mit dem Holz geschleppt wird. — b. Eggen-, Pflugschlitten. …
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit schleipe
6 Bildungen · 6 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen
Zerlegung von schleipe 2 Komponenten
schleipe setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
schleipe‑ als Erstglied (6 von 6)
schleipen I
RhWB
schleipen I = schleifen II (s. d.).
schleipen II
RhWB
schleipen II das Wort, mhd. sleipfen (neben sleifen ) entsprechend (nicht nfrk. -eip-, –E-, das zu sleifen gehört), ist neben selteneren -E…
schleipen III
RhWB
schleipen III -Eb- u. -Ebərn Merz-Bergen schw.: splittern; dat Holz schläpt.
Schleipert
RhWB
Schleipert (zu schleipen II oder zu schleipen III?) -ęibərt, Pl. -də vereinzelt OMosfrk in May-Galenbg m.: verächtl. einer, der wenig isst u…
schleipessen
RhWB
schleipessen -bəsə ebd. schw.: wenig essen, bei Mensch oder Vieh, bes. vom V., wenn es das flüssige warme Futter durch die Zähne einzieht u.…
schleipessig
RhWB
schleipessig -bəsiχ ebd. u. Koch-Hambuch (-ətsiχ) Adj.: sehr mager, von Mensch u. Vieh.