Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schleicherei f.
schleicherei , f. das schleichen, gebahren, art eines schleichers. nur von personen und meist in tadelndem sinne. 1 1) sinnlich. vgl. schleicher 2, a, reptatus, gradus formicinus, testudineus, mollities gradus Stieler 1833 . mit dem nebensinn des heimlichen: wie oft habe ich deinen vater gewarnt, sich vor deinen schleichereien in seine bücherkammer in acht zu nehmen. Wieland Krates u. Hipp. III; nächtliche schleicherei ihres vaters verbitte ich mir unter allen umständen. Freytag handschr. 3, 61 . 2 2) unsinnlich, vgl. schleicher 2, b. meist wie heimliches verfahren, heuchelei, duckmäuserei, sc…