Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schlagloth
schlagloth , n. metallmischung zum löthen Eggers 2, 812 , die sich nachher schlagen läszt, besonders bei gold- und silberarbeiten Jacobsson 3, 611 b f. Karmarsch 1, 380 ; ferrumen aurifabrorum Frisch 2, 188 b . so wol auch in folgenden mhd. stellen, wo Lexer handwb. 2, 957 ' feingehalt einer münze ' (?) erklärt: purras smelzen und daʒ slag lot hilft inan ( den goldschmieden ) dik usz grosser not. des teufels netz 10898 ; es solt von recht kain goldschmid leben, er solt ain kelch durch got geben für den zuosatz und slag lot. 10912 . vgl. schlaggold 3. — schlaglothbüchse, blecherne büchse mit ei…