Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schlaflosigkeit f.
schlaflosigkeit , f. zu schlaflos, das schlaflos sein. mit bezug auf personen, vgl. schlaflos 1: leider habe ich durch schlaflosigkeit und fatales befinden wieder etliche schöne tage für meine geschäfte verloren. Schiller an Göthe im briefwechsel beider (1881) 1, 210 (12. dec. 1796); der erwachte Viktor, dessen fieber der liebe gestern durch die schlaflosigkeit so sehr zugenommen, sah heute, dasz sein schmerz ungemäszigt war, weil seine hoffnung ungemäszigt gewesen. J. Paul Hesp. 2, 116 ; ( hungern bringt ) bei tage mattigkeit in allen gliedern .. bei nacht schlaflosigkeit, und am ende den tod…