Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schindmähre f.
schindmähre , f. equus strigosus et dignus, qui deglubatur. Stieler 1250 , equus excoriatori tradendus, macie corruptus. Frisch 2, 184 a , vgl. schindermähre und schindkracke: wir hatten ein alt paar schindmehren in dem stalle stehen. Jucundiss. 135; ihr fischer, die ihr dem volke stinkende fische feil biethet, welche ihr mit einer hinkenden schindmehre in die stadt bringt. Lessing 3, 65 ; von pferden, die bereits dem schinder übergeben sind: du rührst die schindmähren nicht an! H. v. Kleist 4, 54 Hempel. bildlich: welch eine bittere grabschrifft auf Wieland war neülich die in dem R[eichs] P[o…