Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
scherflein n.
scherflein , n. , deminutiv zu scherf in der gleichen bedeutung. Adelung. Schm. 2, 464 : die heiden sind geacht wie ein tropff so im eimer bleibt, und wie ein scherfflin so in der wage bleibet. Jes. 40, 15 ; und es kam eine arme widwe, und legte zwey seherfflin ein, die machen einen heller. Marc. 12, 42 ; in übertragenem sinne noch jetzt üblich; die schreibung schärflein hat keine etymologische berechtigung: jeder der gesellschaft hatte aus seiner erfahrung ein scherflein dazu zu geben. Herder z. rel. u. theol. 1, 216 ; indessen, weil du den bund doch invitirt hast dran zu feilen; so will ich …