Eintrag · Rheinisches Wb.
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Scheide III šE:t, –ē:-, –a:-, šē: usf. mit Schärfung; šęi, šaa, šE (s. scheiden), Pl. -ə(n) f.: 1. wie nhd. Behälter, Hülle. a. für die Brille, die Griffel, Federn, Säbel, Messer, Brellen-, Greffel-, Federn-, Nodel-, Zäbel-, Messersch. Allg. (doch für Greffel-, Federn-, Nodelsch. auch Büchse, Lade, Kocher); dazu Zigarrensch. Wittl-Meerf; Schutzhülle (-karton) eines Buches, bes. des Gebet-, Gesangbuches Rhfrk, Mosfrk, Siegld, Erk-Bellinghv; Wetzsteinbehälter Kobl-Weissenthurm, Bo-Alfter, Köln-Schwadrf, Dür-OBolh, Jül-Opherten, Düss-Angermund, Erk, Kemp-SPeter, Geld-Sevelen, Mörs, Klev, Rees; Heft des Messers Wittl-Bergw. — Akeleie, selvere Scheie, golde Messer, s. Tässe usf. Mörs, Nfrk. Et Metz (Messer) es em en de Sche gefallen der Mut ist ihm gesunken Gummb-Nümbrecht. — b. weibl. Geschlechtsglied bei Mensch u. Tier Verbr. nach dem Nhd. — 2. Querholz; meist Pl. Die flachen Zwischenstücke zwischen den Bäumen (Schere) der Karre u. Schürgeskarre (das erste u. zweite Querholz der Sch. heisst Bröck); Verbindungshölzer zwischen den beiden Balken der Karre vor dem Bett, dem Karreninnern, auf die der Romp gesetzt wird (der vor den Brettern vorspringende Teil des Karrenbodens an der Vorderseite Mörs), Sprossen, die die Bäume der Wagenleiter verbinden, die vier flachen Hölzer, die durch die vier Balken der Egge gehen, die stärkeren Sprossen in einer Leiter, zum bessern Halt, gewöhnlich drei, je eine unten, in der Mitte u. oben; Balken, die die Seitenstücke des Handwebstuhles verbinden Rip, Berg, Heinsb-Ophv, Erk, Grevbr-Wickr (n.), Kemp, Kref, Mörs, Geld, Klev, Rees (bei der Egge auch Daun-Strohn, Koch, Neuw, Heinsb-Lümb); Verschluss, Kopfbrett der Karre Wittl-Bergw; Leiterstütze, Runge am Wagen May-Ditschd, Ahrw-Waldrf, Rheinb-Effelsbg, Erk-Bellinghv, Neuw-Fernth, MülhRh-Overath; Fussleiste unten am Tische zwischen den vier Stalen (Stempeln), überhaupt jedes Querholz an Möbeln, Wagen, das der Schreiner macht Berg; Stuhllehnenquerholz Klevld; die beiden auf der Pflugachse aufwärts stehenden schmalen Balken, in der Mitte durch Querhölzer (Pölfe), oben durch die Kruən verbunden Kref, Klev; die kräftige, viereckige, zum Ende konisch zulaufende Latte, die waagerecht in den Flügelbalken der Windmühle eingelassen ist; eine Menge (25—30) Schäjen bilden das Hecken; sie ragen rechts vom Flügelbaum noch ein Endchen hervor Verbr. im Geb. der nrhn. Windmühle. — 3. übertr. a. eine schlechte Stelle, ein Kiesstreifen im Acker, bei sonst gutem Boden Mörs. — b. Kerbe im Holze Altk-Harb. — c. Astgabelung Merz-Schweml. — d. šę·i.kə ein Kindersp., wobei zwei Kinder kreuzweise die Arme verschränken u. sich bei den Händen festhalten u. voranschreitend singen: Sch., Sch., Sch., hei en Sch., do en Sch., kalewisch, kalewatsch, en de Häng (Hände) gekletsch, dabei drehen sie sich, die Hände weiter festhaltend, herum Kref-Stdt.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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modern
DialektScheide III
Rheinisches Wb.
Scheide III šE:t, –ē:-, –a:-, šē: usf. mit Schärfung; šęi, šaa, šE (s. scheiden), Pl. -ə(n) f.: 1. wie nhd. Behälter, …
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Kompositum 21
Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit scheideiii
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Keine Komposita gefunden — scheideiii kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.