Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
scharfblick m.
scharfblick , m. von Campe als neugebildetes wort bezeichnet, scharfe sehkraft, doch meist in übertragener anwendung als kraft, die dinge ihrem wesen nach und in ihrem zusammenhange intuitiv zu erfassen: wo er ( Rübezahl ) einen wanderer erblickte, der eine bürde trug, war er hinter ihm her und forschte mit dem scharfblick eines korbbeschauers nach seiner ladung. Musäus volksm. 1, 50 Hempel; alles wiszt ihr, eurem scharfblick kann nichts entgehen, meint ihr. Schiller M. Stuart 4, 6 .