Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
Scharbeil
Scharbeil, n., (Scharbeile), f.
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wan men die marcke geven sall, so sollen wy sess vur der scharbylen ghan und uithwysen und geven recht nach der gemeinen marckgenothen behoeff1303 (Kopie 16. Jh.) WestfUB. VIII 39
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vor ene nye scharbile 16 ₰1406 WestdZ. 16 (1897) 304
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wie dan oik die schairbyle in einer kisten to W. binnen der kapellen verschloiten und bewart werden1566 Sethe,Leibgewinngüter Anh. 147
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het en sall geinig mann noch niemand gein holt uith den rycksmarcken dennoch laeten hawen noch voͤren, den allein sien gifftige holt, und die scherbiele geteckend hefft; wei daer tegen dede, dei were mienem gnaͤdigen junckern ... verfallenvor 1755 (Bezug auf 1299) Steinen,WestfGesch. I 1831 Faksimile
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item so gebuͤhrt die schaerbiele binnen der kercken to Brackel bewahrt tho syn, darvon twee schloͤtel syn sollen, der einen ein schulte von Brackel, und ein ander ein besitter des hoves V. hebben ... sollenvor 1755 (Bezug auf 1299) Steinen,WestfGesch. I 1832 Faksimile
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scharbeil, ist dasjenige, womit die anweisung geschiehet1780 Beytraͤge zu der juristischen Litteratur in den Preußischen Staaten. 5. Sammlung (Berlin 1780) 173