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runzlig

nhd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

runzlig

Runzel f. ‘Hautfalte, Falte auf der Oberfläche, Furche’, ahd. (h)runzilo m. (10. Jh.), (h)runzila f. (11. Jh.), mhd. runzel ‘Runzel’, Deminutivum von ahd. (h)runza (um 1000), mhd. runze. Setzt man älteres *hrunkza aus germ. *hrunkita voraus, aus dem ahd. (h)runza durch Konsonantenerleichterung hervorgegangen sein könnte, so lassen sich vergleichen mhd. runke ‘Runzel’, anord. hrukka (*hrunkwōn), schwed. rynka (aus *hrunkwjōn) ‘Runzel’ und (ablautend) anord. hrøkkva (aus *hrenkwan) ‘sich krümmen, ringeln, zurückweichen’ sowie kausatives hrøkkva (aus *hrankwjan) ‘schlingen, schleudern, fortjagen’…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Runzlig

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Runzlig , -er, -ste, adj. et adv. Runzeln habend. Eine runzelige Stirn. Runzelig werden, machen. Runzelicht oder runzell…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    runzlig

    Goethe-Wörterbuch

    runzlig auch -ich(t) mit Runzeln bedeckt, stark gerunzelt, verrunzelt 1 zu ‘Runzel’ 1a; gelegentl ‘r-e Haut’ oä, insbes …

  3. modern
    Dialekt
    runzlig

    Schweizerisches Idiotikon

    runzlig Band 6, Spalte 1167 runzlig 6,1167

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