Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ruhestelle f.
ruhestelle , f. eine stelle, an der man ruht. Adelung. 1 1) eigentlich: konnte man sich auch unter einem zelte bergen, so war doch auch an keine ruhestelle zu denken. Göthe 30, 124 ; seitdem war ihr die ruhestelle lieb. Freytag handschr. 1, 314 . 2 2) übertragen, besonders vom grabe: wenn mir nicht bald geholfen wird, so werd ich wohl in Mariensee meine ruhestelle finden. Hölty 242 ; sieh, o sieh hier an des todes schwelle Heloisen trauernd ausgestreckt, wo ihr leib vielleicht die ruhestelle einer gleichen dulderinn bedeckt. Bürger 100 a ; gieb doch, o lieber grüner plan, am ende meiner lebens…