Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rossnagel m.
rossnagel , m. 1 1) der nagel, der zum anschlagen des hufeisens gebraucht wird, der hufnagel: si schatzen si umb rosîsen, um rosnagel unde umb schuoch. Züricher jahrb. 89, 36 im mhd. wb. 2 1 , 289 a ; ein roszisin galt 1 sol. und etwenne 5 sol., ein roszenagel galt 6 d. d. städtechron. 8, 53, 11; die armen, die nüt hettent gülden zuo gende, die schetzeten sü umb roszysen und rossenagel und umb schuohe. 8, 487, 3. 9, 816, 5. 2 2) die froschlarve, kaulquappe ( vgl. rosskopf): ranarum foetus, rossnagel, kulpaugen, kaulkroten. Junius nomencl. 80 b . Stalder 2, 284 ; welches ein anzeigung gibt heut…