Hauptquelle · Mittelniederdeutsches Wb.
rôpent, rôpen n.
rôpent, rôpen, ° rûpent (Ub. Bremen 5, 323), n. (flekt. -d- ; Gen. Sg. -des rôpens ): 1. lautes Sprechen, wê ēme dan dê den dênst gōdes mit r.-de edder mit snackende hindert (Geffcken Bilderkat. 1, Beil. 144), de schö̂lre und kindere ... schȫlen sik sü̂verlĩken pâren und sünder rûme[n]t und r.t sēdigen in den kôr gân (Zs. Nds. 1882, 315); — Ausruf, dâr was solchen r. up den strâten vive imperatore (Oldecop 86). — 2. Geschrei, „clamor” (Voc. Strals. ed. Damme), dâr gêt it dan an ên springent ringent jȫlent krȫlent günsent bölkent und r.t ( D. v. Soest 20, Anm. 1), bî nachtwīliger tît mit pûkens…