Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
römermonat m.
römermonat , m. im alten deutschen reiche eine kriegssteuer der reichsstände, zurückweisend auf die Römerzüge der kaiser, zu denen monatliche beisteuer gezahlt werden muszte: römer-monat, kriegs-steur der stände des röm. reichs. Frisch 2, 125 c ; der römermonate wären dann auch nicht mehr so viel zu verwilligen. Mayer teutsche staatsk. 406 . scherzhaft: der ( bettelnde krüppel ) nimmt sein pfund und seinen zur krankheit gehörigen körper und erhebt damit seine römermonate von gesunden. J. Paul Siebenkäs 1, 106 . eigenthümlich als bezeichnung einer art von rockaufschlägen, s. oben unter rockaufs…