Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
reiszaus
reiszaus , imperativische bildung von ausreiszen ( vgl. theil 1, 933), mit komischem nebensinne. 1 1) absolut gebraucht, wie eine interjection: und ich wie alle donnerwetter reiszaus und davon. Schiller 2, 34 ( räuber, schausp. 1, 2); reiszaus! zerrissen die haufen! davon! 2, 92 (2, 3). 2 2) als substantivum neutr.: worüber Weidesporn alsobald den mut so weit verlor, dasz er zeitig das reiszaus nahm. P. v. Winckler der edelmann (1696) 46 ; auch als masc.: der nimmt ja gewaltigen reiszaus. Platen 270 . 3 3) in verbindungen ohne artikel, die das geschlecht nicht zu erkennen geben. 3@a a) reiszau…