Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
reibeholz n.
reibeholz , reibholz , n. 1 1) im schiffbau walzenförmiges holz, welches am bauche des schiffes heraushängt, um schaden von dem reiben oder aneinanderstoszen zu verhüten. 2 2) bei den landwirten das querholz über den deichselarmen eines wagens, weil sich der langwagen darauf reibt; auch reibescheit. 3 3) bei dem zeugmacher ein rundes glattes holz, zum abreiben starker zeuge von wollenen fasern. 4 4) beim schuhmacher holz zum glätten der schuhnähte: reibeholz, ligula suturis poliendis Stieler 854 . 5 5) reibeholz, reibholz in bädern, zum abreiben der haut ( vgl. reibstein): strigilis reibholz i…