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Reep

mnd. bis Lex. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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4 in 4 Wb.
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Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Reep

1Reif m. ‘ringförmiges Schmuckstück bzw. Spielzeug’, ahd. reif ‘Seil, Strick’ (8. Jh.), ‘Ring, Kreis’ (um 800), mhd. reif ‘Seil, Strick, Streifen, Band, Fessel, Ring, Gebinde, Faß’, mnd. rēp ‘Seil, Tau, Strick’, mnl. nl. reep, aengl. rāp, engl. rope, anord. reip, schwed. rep, got. in skaudaraip ‘(Schuh)riemen’ (germ. *raipa-) gehört vermutlich im Sinne von ‘abgerissener, abgeschnittener Streifen’ mit den unter reffen (s. d.) angeführten Formen zu ie. *reip-, einer Labialerweiterung der unter Rain, reif, Reihe (s. d.) genannten Wurzel ie. *rei- ‘ritzen, reißen, schneiden’. Die Bedeutung ‘Seil, …

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    reepM., N.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    reep , M., N. Vw.: s. rēp

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Reep

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    Reep ,

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Reep

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Reep , soviel wie Tau (Fallreep, Windereep, Bojereep, Steuerreep etc.).

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit reep

23 Bildungen · 7 Erstglied · 16 Zweitglied · 0 Ableitungen

reep‑ als Erstglied (7 von 7)

reepdrāge

KöblerMnd

reepdrāge , F. Vw.: s. rēpdrāge

reepdēlinge

KöblerMnd

reepdēlinge , F. Vw.: s. rēpdēlinge

Reepschläger

Meyers

reep·schlaeger

Reepschläger , Seiler, der Taue anfertigt. Reeperbahn (Reepschlägerei) , ein langer Schuppen zur Herstellung von Tauwerk.

reep als Zweitglied (16 von 16)

Aalreep

MeckWB

aal·reep

Wossidia Aalreep n. Schnur zum Aalfang: 'nec funem anguillarum, quem alrepe nominamus' (1256) UB. 3, 445; s. MeckWB Aalsnur .

Arwreep

MeckWB

Wossidia Arwreep m. Erbtau, ererbtes Tau; die Hexe, die sich in einen dreibeinigen Hasen verwandeln will, legt sich einen Arwreep um Ro Rost…

dreghreep

KöblerMnd

dreghreep , M. Vw.: s. drēierēp* L.: MndHwb 1, 472 (dreghreep)

Fallreep

Pfeifer_etym

fall·reep

fallen Vb. ‘sich nach unten bewegen (durch die eigene Schwere), stürzen, sinken, (im Kampf als Soldat) sterben’, ahd. fallan ‘(herab)stürzen…

Fockreep

Campe

fock·reep

Das Fockreep , des — es, Mz. die — e , in der Schifffahrt, zwei mit einander verbundene Taue, die Fockrahe aufzuschießen oder aufzuziehen.

schockreep

DWB

schock·reep

schockreep , schockregen , m. , nd. wort, schaukel Campe, mnd. schockrede, oscillum, s. Schiller-Lübben 4, 108 a , dazu das verb. schokreden…

speereep

DWB

spee·reep

speereep , n. , in der seemannssprache ein tau, woran die boje eines heringsnetzes befestigt ist. Bobrik 646 a .

stengenwindreep

DWB

stengen·windreep

stengenwindreep , n. , auch f.: 'stengenwindreep, ein starkes tau, welches zum aufsetzen und niederlassen der stengen dient ' Hübner zeitung…

Steuerreep

Campe

steuer·reep

Das Steuerreep , — es, Mz. — e , in der Schifffahrt, ein Tau, welches um die Welle des Steuerrades liegt und womit die Ruderpinne bewegt wir…

Taljereep

Campe

talje·reep

Das Taljereep , — es, Mz. — e , in der Schifffahrt, dünne Taue, welche durch zwei Jungfern geschoren werden und dazu dienen, ein Wandtau, ei…

Tallreep

MeckWB

Wossidia Tallreep s. MeckWB Taljereep .

toppreep

DWB

topp·reep

toppreep , n. , das von der spitze des fockmastes zu der des groszen mastes gespannte tau, an welches das zum aufwinden schwerer lasten dien…

windreep

DWB

wind·reep

windreep , n. , zu winden st. v., ' starkes tau zum aufsetzen und niederlassen der stengen ' Kluge seemannsspr. 837 .