Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
redenheit f.
redenheit , f. vermögen oder kunst wol zu reden ( vergl. wolredenheit): süsze herrliche redenheit, Nestoria facundia Maaler 328 b ; denn er konnte mit seinem geschwetz und redenheit das volk fein schlichten und streichen. Luther tischr. 376 a ; lehre, unterweisung in der beredsamkeit, namentlich der gerichtlichen: doch trug er sonderlichen gunst zur rhetorik und redenheit, wie man mit gunst und gschickligkeit mit worten soll ein sach auszführen, nach glegenheit all umbstend rüren. B. Waldis Esop 4, 76, 5 ; mit bezug auf die geberdensprache: und solche stumme sprache, wil nunmehr fast in flor k…