Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rähmel m.
rähmel , m. in mehreren verschiedenen bedeutungen. 1 1) was sich von speisen in den kochgeschirren ansetzt. oberdeutsch. Adelung. vergl. dazu das erste masc. rahm sp. 62; bair. das ræmlein. Schm. 2, 88 Fromm.; der ramel ist ein rusziger, schmutziger mensch und ein schwarzgestreifter metzgerhund. ebenda; kärntn. rammel, unreinlicher mensch, wie auch benennung für schwarz gezeichnete schafe. Lexer 203 . 2 2) rähmel, ein schmaler strich landes in einem gehölze. Adelung. 3 3) rähmel, eine in Niedersachsen übliche benennung eines bündels flachs von zwanzig pfunden. Jacobsson 3, 351 a ; mittelnieder…