Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
queicheln verb.
queicheln , verb. 1 1) intransitiv, schles. weichlich, zärtlich thun: da werdt ihr wieder gleich mit queicheln euch schaffen einen neuen mann. Scherffer ged. 504 ; auch weichlich sein, kränkeln Weinhold 74 a . 2 2) transitiv, zart, sanft wegnehmen: den bart ap queichilin. md. schachbuch, zeitschrift für deutsches alterthum 17, 277, 14; weichlich, zärtlich vorbringen: wenn man solche süsze gift queichelt und schmeichelt. Mathesius katechism. 158 ; zart behandeln, zärtelnd pflegen, verzärteln Hennig preusz. wb. 203 : mancher queichelt seinen leib durch den schönsten zeitvertreib. Hübner poet. ha…