Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
Propstamt
Propstamt, n.
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officium in Pongev, quod dicitur brostampt1290/91 MittSalzbLk. 75 (1935) 192
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wann daz propstampt ze R., daz uns und unser gotschaus angehoret, grozzen gebresten bisher an erbern fronpoten ... gehabt hat, darumb daz si verschult liute ... selber redern, hauppen und brennen muͤsten1357 RegensbUB. II 100
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besiegelt mit des gotzhaus von B. brobstambt insigel1463 MittSalzbLk. 15, 2 (1875) 27
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[nach dem Verkauf der Straubinger Rechte des Augsburger Domkapitels an die bayrischen Herzöge:] die gemainen und vermischten lehen sollen auch nach altem gebrauch und dermassen verlihen werden, dieweil das brobstambt nun verändert ... ist, das dann ain pharrer ... so der phruenden ... aine ledig wurdet, ainen teuglichen briester seinen fürstlichen genaden ... anzaigen, dene sein fürstliche gnade alsdann dem ordinari zu presentiern hat1535 StraubingUB. 117
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ob nehmlich die persohn so von dem closter zu Itzehoe zu einem pastoren alldaselbst eligiret und bestättigt worden unmittelbar mit dem probst-amt versehen werden müsse1623 Westphalen,Mon. III 557 Faksimile
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in einer solchen zeit ist zu dem wichtigsten probstamte in der residenz ... nur ein mann geeignet, der ... über den partheyen steht1827 Göbell,RhWKO. II 304