Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Prisma n.
Prisma n.
Prisma n. in der Mathematik ein Körper, dessen Grundflächen einander parallele, kongruente Vielecke und dessen Seitenflächen Rechtecke oder Parallelogramme sind (1. Hälfte 16. Jh.), in der Optik ein durchsichtiger Körper aus lichtbrechendem Stoff mit mindestens drei parallelen Kanten, der einen ihn durchlaufenden Lichtstrahl ablenkt und weißes Licht in Spektralfarben zerlegt (Anfang 18. Jh.), entlehnt aus spätlat. prisma, griech. prī́sma (πρῖσμα) ‘dreiseitige Säule, Prisma’, eigentlich ‘was durch das Sägen hervorgebracht wird, das Zersägte, Sägespäne’, zu griech. prī́ein (πρίειν) ‘sägen’.