Hauptquelle · Mnd. Handwb. (Lübben/Walther)
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prekel
mnd. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.
-
1200–1600
Mittelniederdeutschprekel
Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +1 Parallelbeleg
prekel, m. jedes stechende Ding, Stachel, Stocher; = pricke, Werkzeug zum Aalfange.
- modern
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit prekel
8 Bildungen · 7 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen
Zerlegung von prekel 2 Komponenten
prekel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
prekel‑ als Erstglied (7 von 7)
prēkelbôm
MNWB
° prēkelbôm ( preckel- ), m. ( Pl. -e ) : ein im Zimmermannshandwerk verwendeter Baumstamm (Ub. Hildesh. 6, 119 u. Brinckmeier 2, 148: Brsch…
prekelbôm
LW
prekel-bôm, hölzerne Stange oder Stock mit eiserner Spitze, mit dem man die prikkel- oder prekelsleden auf dem Eise forttreibt.
prēkelen
MNWB
prēkelen , ° prȫkeln (Veghe ? Wyng. 36), swv. : stechen, „stimulare pungere” (Voc. Strals. ed. Damme), absol. manc den dōrnen dê dâr p.-t (J…
prēkeler
MNWB
° prēkeler , m. : Person die Lineaturstiche in Papier oder Pergament anbringt, Punktierer, „Punctor” (Dief. 11).
prēkelich
MNWB
° prēkelich , adj. : stechend, „pungitiuus” (Liljebäck Gl.).
prēkelinge
MNWB
prēkelinge ( preckelinge ), ° prekelîe ( -ige [Prompt. med. ed. Seidensticker 73]), f. ( Pl. -n ): 1. Reizung oder Verletzung durch Stiche; …
prēkelstaf
MNWB
*° prēkelstaf , m. : spitzer Stab, (bildl.:) dîn (Jesu) dôt des dôdes p. geworden is dat krü̂z sîn graf (Rosarium 57).