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Poker

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Poker

Bd. 16, Sp. 68
Poker (von to poke, eigentlich schüren, mit der Feuerzange stöbern, übertragen: umhertappen, herumsuchen), amerikan. Hasardspiel, gewöhnlich unter 3–5 Personen mit einer, unter noch mehr Spielern mit zwei Whistkarten. Jeder erhält 5 Blätter. Links herum wird erklärt, ob man passen oder halten will. wobei es jedem freisteht, den Einsatz der Vorhand zu erhöhen. Hierauf darf jeder Haltende unter Zahlung des Einsatzes beliebige Blätter weglegen und sich neue dafür geben lassen, und dann folgt wieder eine Erklärung, ob man den Satz noch halten oder nun doch passen will. Schließlich hält nur noch einer, dem dann der ganze Einsatz zufällt, oder es muß aufgedeckt werden, um zu entscheiden, wer die beste »Pokerhand« besitzt. Bei mehreren gleich guten Pokerhänden wird geteilt. Der Kartenwert ist der natürliche, doch darf das As in der Sequenz auch als Eins benutzt werden. Die Pokerhände rangieren wie folgt: 1) Sequenzen in gleicher Farbe (Straight Flush, höchste: As bis Zehn); 2) Kunststücke zu vier (Fours, höchstes: vier As); 3) ein Kunststück zu drei und eins zu zwei (Full); 4) fünf Karten gleicher Farbe (Flush); 5) ein Kunststück zu drei (Triplet); 6) zwei Kunststücke zu zwei (Two Pairs); 7) One Pair und 8) Highest Hand, die fünf höchsten Karten aus verschiedenen Farben. – Die Behauptung, P. sei kein Hasardspiel, weil es Überlegung erfordere, die Chancen des Haltens und Kartenkaufens richtig zu schätzen, ist durchaus hinfällig. Vgl. Guerndale, P. (New York 1889); Mildret, P., die Regeln desselben etc. (2. Aufl., Berl. 1906).
1559 Zeichen · 20 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Pokern.

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

    Poker n. Kartenglücksspiel, Entlehnung (um 1900) von gleichbed. amerik.-engl. poker, ein wohl Mitte des 19. Jhs. in Gold…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Poker

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Poker (von to poke , eigentlich schüren, mit der Feuerzange stöbern, übertragen: umhertappen, herumsuchen), amerikan. Ha…

  3. modern
    Dialekt
    Poker

    Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Poker -ōk-, Pl. -kərs Rheinschiff m.: Eisenstange mit verdicktem u. geschärftem Ende, zum Aufbrechen der Schlacken im Fe…

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Wortbildung

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poker‑ als Erstglied (2 von 2)

pokerse

MNWB

pok·erse

° pokerse , f. ( Pl. -n ) : eine Sorte Kirschen?, „cerusa ... quae appellantur pokersen in meo ydiomate, magna, dulcia, primo matura” (Zs. P…

poker als Zweitglied (2 von 2)